Die April Urlauber 2015


April Tour 2015 erfolgreich abgeschlossen….

 

Wir reisten nach acht Jahren Untergriesbach diesmal in die Fränkische Schweiz.

 

Bei der Anreise war leicht erhöhter Herzschlag verspürbar. War es doch „Neuland“ und ein Grad an Gewohnheit „Untergriesbach“ ging mit auf Reisen.

 

Im Landgasthof Lahner in Veilbronn bei Heiligenstadt in Oberfranken angekommen nahm sich Herr Marcus Müller, der Chef des Hotels, gleich die Zeit um in die Nahbereiche, wie Platz für Trainingsmöglichkeiten und  Fährtenwiesen einzuweisen.

Ein großer Stein viel vom Herzen, alles bestens bis genial!

 

Die Aufnahme unserer Gruppe mit 15 Fellgesichtern verlief reibungslos und war von hoher Herzlichkeit geprägt.

Nach dem ersten Abendessen ahnten wir schlimmes, böse Zungen behaupteten nun, keiner wird mit weniger oder gleichem Gewicht nach Hause fahren.

Das Essen war äußerst lecker und reichlich.

 

Am Sonntagabend ging es in die Einweisung für die Woche. Grobziele wurde schon im Vorfeld besprochen und jetzt ging es ins „Eingemachte“.

Vortrag über "die Fährtensuche" und deren Hintergründe mit Aufzeichnungen an der Flip Chart.

Schließlich war dies ein Bestandteil der Woche "erlernen einer sinnvollen Auslastung bis ins hohe Alter der Fellgesichter".

Ebenso wurde in das erfolgreiche Konzept "Jagdtriebabbau" eingewiesen. Mit einem Teil des Konzeptes sollte dann auch das Training beginnen, richtig angewandte Schleppleinenarbeit. Unter Vorgabe Brustgeschirr zur Schleppleinenarbeit, versteht sich.

Wenn es auch viele außerhalb unserer Hundeschule praktizieren und nicht verstehen wollen, Schleppleinen am Hals der Fellgesichter führen zu Verletzungen!

 

Das Training bzw. Therapien begannen mit "ruhig von Anfang an".

Feinziel war, die Fellgesichter nicht aus dem geöffneten Auto "stürzen" zu lassen sondern sie ruhig und kontrolliert heraus zu rufen und direkt bei sich zu haben.

Kaum zu glauben wie schnell die Fellgesichter nun die Signale ihrer Zweibeiner verstanden haben. Und Ruhe trat bei allen Beteiligten ein.

Gefestigt wurde diese Maßnahme jeden Morgen. Letztlich machte es Spaß zu sehen wie ruhig sie im offenen Kofferraum blieben um dann ruhig auszusteigen.

 

Genial die Trainingsmöglichkeiten direkt beim Hotel. Die Ablenkung nicht zu hoch und variabel. Umweltverhalten stand im Focus. Dabei unbewegte und bewegte Objekte aller Art, Geräusche und Untergründe.

Die Vierbeiner wurden behutsam aufgebaut und durch entsprechendes gefühlvolles Führen konnten die Objekte positiv verknüpft. werden.

Integriert wurde das Führen mit und ohne Leine. Durch den starken Bindungsaufbau war dies allen Teilnehmern möglich. Die Ablenkungen wurden täglich erhöht, die Fellgesichter blieben gelassen und die Zweibeiner souverän.

Die Auslastung "Fährtensuche" schlug ein. Als hätten sie es gewusst fanden sie mit ihren allerbesten Näschen alles. Kein Tritt blieb außer Acht, könnte ja etwas drin liegen. Klar, die Zweibeiner "legten" natürlich korrekt, wie es so schön heißt:

"Gut gelegt, gut gesucht".

 

Auch die „Doppelführung“ stellte kein Problem dar. Schnell hatten sie es „raus“ und die Fellgesichter, clever wie sie sind, befolgten es.

 

Die richtige Schleppleinenarbeit wurde verstanden und sogleich bestens umgesetzt. Die großen Flächen waren natürlich genial. Geringe Ablenkung dann höhere Ablenkung.

 

Der "Ruhekreis" fand täglich seine Anwendung. So wurde er von Vier - und Zweibeinern dankend angenommen. Kam doch jeder zu etwas Ruhe die sichtlich genossen wurde.

Und dies bei ständigem Sonnenschein.

Ja, ja, wenn Engel reisen!!!

 

Die Abend Gassi Runden durften natürlich nicht fehlen, sie wurden teils mit Einlagen "bereichert".

Natürlich bot die Region auch ein schönes landschaftliches Bild. So wurden bei der Wanderung herrliche Aufnahmen gemacht und die Momentaufnahmen waren ergreifend. Die Fellgesichter durften im Freilauf herumtoben.

 

Es fehlte an nichts, die Familie Müller verwöhnte die Gruppe und wir fühlten uns bald "angekommen".

 

Auch das Gesellschaftliche kam nicht zu kurz. So brachten Conny und Horst Rödel vom Henry Musikstücke, dass vor Lachen die Tränen flossen. Die dazu gehörige Gruppenstimmung war dermaßen herzlich und so war die Locker- und Ausgelassenheit nicht verwunderlich.

Der Seniorwirt brachte seine Drehorgel zum Einsatz und "verpflichtete" gleich viele zur Mitwirkung. Versteht sich das dann jeder mit einem Instrument ausgerüstet seinen Beitrag leistete. Ob es dann aber ein Ohrenschmaus war ist eher zu verneinen.

 

Dann kam als Höhepunkte der Ausbildung die Erfolgskontrolle. Kaum zu glauben was man sah, ob mit oder  ohne Leine, sie spulten das Programm ab als hätten sie es jede Woche gemacht. Meideverhalten war nicht mehr erkennbar. Die Bestätigungen erfolgten variabel.

Alle Elemente einer guten Führung war den Zweibeinern abzulesen. Klar dass dann die Vierbeiner gar nicht anders konnten als aufmerksam und freudig mit zu laufen.

 

Die Nachtübung hatte ihren Highlight. Ob nun Absicht oder Zufall da waren wir uns alle nicht klar, jedenfalls wurde Sakura (ein Mali Mädi) von einer Katze im Abstand von fünf Metern über die Gesamtstrecke "verfolgt". Wollte sie nun Sakura ärgern oder war sie ihr nur sympathisch? Leider konnte diese Frage bis heute nicht beantwortet werden.

Die Erfolgskontrolle wurde von allen Teilnehmern ausnahmslos erfüllt. An der Spitze gruppierten sich:

1. Frank Reichert aus Helmbrechts mit Maxima, Daniela Heinrich mit Skadi aus Regnitzlosau, Steffi Reißner mit Bea aus Marktredwitz, Elisabeth Freißinger mit Robby aus Uschertsgrün, Frank Reichert mit Ruben aus Helmbrechts, Thomas Kirschneck mit Melek aus Uschertsgrün, gefolgt von Marion Servas mit Emma aus Hof und Annette Swoboda mit Askan aus Brotenfeld bei Oelsnitz.

 

Am Sonntagvormittag stand dann der Spaziergang der besonderen Art an. Die Vierbeiner wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und getauscht. Erstaunlich wie schnell sie die neuen Fellgesichter "im Griff" hatten. Sie legten sich alle so richtig "ins Zeug" und gaben gar 120 %. Fazit, nicht nur fremde Fellgesichter so hoch konzentriert und engagiert führen, nein, auch die Eigenen!

 

Bei der Abschlussbesprechung am Sonntag war klar, die Woche war ein Erfolg in allen Belangen.

Wetter, Trainingsmöglichkeiten und Fährtenwiesen, Unterkunft, Versorgung und die Stimmung.

Mit diesen Erkenntnissen dürfen die Fahrten im August und September mit hoher Zuversicht angetreten werden.

 

 

Der Sieger von April 2015 Frank mit seiner Maxima

Die Akteure

Heiligenstadt / Veilbronn April 2015


Die ersten beiden Tage brachten dermaßen starke Ergebnisse, dass wir am Mittwoch gleich mit einem hohen Level einsteigen konnten.

Alles passte, geniale Voraussetzungen für Therapie und Training.

Hotel, Platz und Fährten Wiesen.

Natürlich kamen die Eingangsstunden, am Sonntag Abend, nicht zu kurz. Bindungsaufbau und Bindungsstärkung hieß es in der Theorie mit Flipchart.

Und so wusste jeder was am Montag als Feinziel und im Focus stand.

Die Wetterlage passte sich dem Stimmungsbild an: Sonnenschein.

Und heute waren es gar über 20°.

Genial wie "mitgezogen" wurde.                                                    

Letztlich spürte ausnahmslos jeder den Erfolg.

Und wir stehen erst in der Mitte der Woche


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Sauberes Training

Umweltverhalten

Ruhig von Anfang an

Training, Therapie, Schleppleine & schöne Bilder

Fährte

Doppelführung

Abend-Gassi mit Einlagen

Wärme & Harmonie

Wanderung und Freilauf

Bunte Abende