Die August Urlauber 2015

August Tour Heiligenstadt aus der Sicht von Gonzo
dem großen schwarzen Labrador
 
Am Sonntag reiste ich mit meinem Frauchen mit Bastian (Basti) an. Die Wegfahrt war schon im Vorfeld sehr aufregend. Am Samstag kehrte irgendwie ein Art von Unruhe zu Hause ein, wie ich sie nicht so kannte.
Nicht vergleichbar mit dem üblichen Ausfahrten.
Es wurden Wurstmengen mitgenommen, "brauchen wir zur Fährte" meinten sie!?
Mein ganzes Zeug stand parat und es herrschte reges Treiben.
Dann ging's los.
In Veilbronn angekommen begegneten mir schon einige Bekannte!
Maxima, Ruben, Curi, Sam, Luca und Bounty waren schon seit Samstag hier.
Sie teilten mir schon mit, wie sie die heutige Trainingseinheit am Vormittag bewältigten.
"Da war was angesagt"
Dann trudelten noch Flocke und Yukon ein.
In den nächsten Tagen folgten Lars, Socke, Rüdy, Lennox und Ayascha.
Wir waren komplett, die glorreichen 14.
Dann am Montag ging es richtig los. Da waren meine Kumpel und ich ganz schön aufgeregt.
Wir durchliefen beim Trainingsgelände einen Parcours.
Seltsame Dinge standen da.
Straßenhütchen, schaute aus wie eine Baustelle aber denkste.
Es folgte so ein großer Hunde der mich anstarrte.
Anschiß ist die beste Lösung aber er rührte sich nicht.
Bei genauer Betrachtung stellte ich fest, groß und drohend aber passiv.
Schwein gehabt!
Leiter, Schubkarren, Fahrrad, Stöcke und vieles mehr säumte den Weg.
Hm, Frauchen durfte mit mir ganz zufrieden sein und außerdem stand ja Basti in der Nähe.
Meinen Kumpels ging es nicht recht viel anders, außer Maxima, Ruben und Luca die dies anscheinend schon mal gesehen hatten.
Die blieben vom Anfang an cool.
Kaum war dies bewältigt, ging's es ins Führen mit und ohne Leine über. Und dies jetzt mitten zwischen dem Zeug.
Aufregend aber gemeistert.
Mittag war ich ganz schön geschafft und hörte noch wie mein Frauchen mit Gerhard, unserem Trainer, wettete, dass ich nicht am Mittwoch "platt" sei.
Kaum in der schönsten Mittagsruhe war um 14:30 Uhr Schluss damit.
Frauchen hat vorher Leberkäse geschnitten und sprach so "von Fährtensuche".
Basti legte mir die erste Fährte, gefragt war mein Spürsinn bzw. das feine Näschen.
Also, ich bin ein Labi, verfressen, gute Nase was soll es da führ Probleme geben.
Gesagt getan! Ich fand alles! Und meine Kumpel ebenso.
Sie sprachen von Erfolg und gut gemacht, Dabei war es für uns das Schönste der Welt.
Suchen und Leckeres finden.
Danach war Schluss. Und ich fertig, das strengt an!
Von wegen Abendruhe, nach dem Abendessen zogen sie mit uns allen zu einem Abendspaziergang.
Na, das kann ja heiter werden, rumtoben und dann schlafen.
Von wegen, sie trainierten mit uns allen auf dem Weg, ließen uns links und rechts des Weges im "Sitz bleib" in ganz geringen Abständen.
Generalisierung war das Zauberwort.
Was soll`s, wir schafften dies ohne Federlesen zur vollsten Zufriedenheit der Zweibeiner.
Am Abend sprachen sie noch von unseren Leistungen. Hm, war doch ganz normal.
Schaute sich zumindest so an.
Der Dienstag verging und ich stellte fest, faulenzen war nicht angesagt!
Ich musste mehr tun aber was soll`s, es machte Spaß und wir durften auch ins Wasser beim Bach, klarstes Wasser mit dicken Forellen.
Gefangen durften sie nicht werden und daran hielten wir uns auch!
Die Tage vergingen und Gerhard ließ sich immer wieder etwas einfallen um uns am Ball zu halten.
Nicht das er Peter, vom Lars, mit seinem Motorrad auf uns hetzte, damit wir uns daran gewöhnen,
nein.
er schaffte es das am Donnerstag ein "heißes Mädchen" auf dem Weg stand und wir vorbei mussten.
Sie wollten sehen wie wir Rüden oder die Mädels auf dieses "süße Stück" reagierten.
Bei mir hielt es sich in Grenzen, das kleine vierbeinige Mädel roch zwar verlockend aber war mir zu klein.
Yukon dagegen war von der Rolle, außer Rand und Band!
Die kastrierten Rüden verschmähten sie zwar nicht aber der Reiz war bei ihnen offensichtlich nicht sehr hoch, sie folgten lieber den Leckereien ihrer Zweibeiner.
Am Freitag folgte die Erfolgskontrolle, eine Bestandsaufnahme vom Erlernten.
Und wenn jetzt jemand glauben würde, dass dies sehr schwer war, getäuscht.
Wir alle absolvierten zur Freude unserer Zweibeiner die Aufgaben mit Bravour.
Letztlich waren sie ganz stolz auf uns und wir waren einfach wieder einen großen Schritt nach Vorne gekommen.
Der Höhepunkt, der alles unter Beweis stellte, war die Nachtübung mit 10 Stationen.
Genial, kein Bellen bei den Stationen. Souveränes Führen der Zweibeiner und Festigkeit bei den Vierbeinern
Lars war der Beste, dann folgte Yukon und Socke.
Dicht darauf alle anderen.
Erstaunlich wie sich die vielen Junghunde geschlagen haben.
Vor ein paar Monaten waren sie noch in der Welpenstunde!
Dies wurde durch Gerhard beurkundet.
Wir gingen mit Kenntnissen der Fährtensuche nach Hause und hatten ein Profil erreicht das mehr als ansprechend war.
Und
es hat irre Spaß gemacht.
Der Abschluss war dann der Spaziergang mit dem Tausch der Zweibeiner.
Andere mussten uns nehmen und mit uns gehen.
Interessant wie sie sich Mühe gaben, klar, sie wollten uns gewinnen!
Auch dies, wie konnte es anders sein, war ein Erfolg.
Die Zweibeiner tauschten sich dann aus und stellten fest:
Die eigenen Halter sollten nicht nur bei fremden Fellgesichtern 120 % geben sondern auch bei den Eigenen.
Fazit der Woche:
Viel gelernt, die Zweibeiner hielten gut zusammen und wir waren Happy.
Gute Aufnahme durch das Hotel, allerbestes Essen für die Zweibeiner, tierfreundlich ohne Ende und gutes Trainingsgelände mit vielen Fährtenwiesen.
Danke der Familie Markus Müller vom Landgasthof Lahner in Veilbronn.
Vor allem für das Hunde Eis, richtig gelesen, sie machen spezielles Eis für uns Fellgesichter.
 
Bis bald und wenn Gotte will, bis nächstes Jahr in Veilbronn.
 
Euer Gonzo
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Der Sieger ist Lars mit Andrea


Die ersten Besten:
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1. Lars mit Andrea Barthelmes, Hof
2. Yukon mit Ines Höpfner, aus Helmbrechts
3. Junghund Socke mit Katja Henschel, Gottersdorf bei Münchberg
4. Rüdy von Beate Käferstein, Rehau
5. Lennox von Kurt Oertel, Rehau  sowie  Maxima von Frank Reichert, aus Helmbrechts.
6. Gonzo von Anja Lahner, Rehau  sowie Flocke von Beatrix Oehl, Brunnenthal

 

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