64 Pfoten in der fränkischen Schweiz im Trainingslager im Mai 2016

 

Am Sonntag, den 01.05.2016, trafen sich die 16 Fellgesichter aus dem Großraum Hof und Kiel in Veilbronn bei Heiligenstadt.

 

Bemerkenswert: Von den 16 Fellgesichtern stammten 14 aus Tierheimen der Region und Tierschutzorganisationen.

 

Sira, von Michaela von Caprivi, hatte wohl weiteste Anreise um zu diesem "Spektakel" zu kommen.

 

 

Kaum angekommen ging es in eine Trainingsrunde und am Abend in den Vortrag.

"Nonverbale Kommunikation" wurde durch die angehende Hundetrainerin Elisabeth Freisinger von den Wagners Dog Friends vorgetragen und per Flip Chart unterstützt.

Genial was es da zu hören und zu sehen gab.

Ist man als Hundehalter doch mehr oder weniger geneigt ständig mit seinem Fellgesicht "zu reden".

Am Montag morgen folgte dann der praktische Teil der nonverbalen Kommunikation.

 

Wem es bis dahin etwas suspekt war, dem wurde nun klar, die Fellgesichter reagieren besser auf Körpersprache als auf unsere Stimme.

 

Nonverbale Kommunikation
Nonverbale Kommunikation

Auch der Tierschutz durfte nicht zu kurz kommen und so ging der Hundetrainer und Inhaber der Wagners Dog Friends, Gerhard Wagner, auf das Anti-Jagdtrieb-Training ein und stellte sein erfolgreiches aber sehr umfangreiches Konzept am Abend vor.

Opfer bei einer Jagd oder der "Hatz" sind ausschließlich Hase und Reh.

Was für die Hunde "vermeintlicher Spaß" wird ist für das Wild ein Laufen um Leben und Tod.

Er missbilligte dieses Verhalten.

"Der Lebensfreiraum des Wildes wird durch unsere Gesellschaft mit ihren Hobbys und der Industrialisierung alleine schon immer beengter."

Das Förster und Jäger darauf sehr sensibel reagieren ist durchaus verständlich und gar zwingend notwendig.

Sie Hegen und Pflegen.

Ein "schießfreudiger Förster und Jäger" sei ihm noch nie begegnet.

 

Das Verständnis der anwesenden Hundehalter war groß. Und so stieg man am folgenden Tag mit dem ersten praktischen Teil ins Anti-Jagdtrieb-Training ein.

Wie sich zeigte sehr erfolgreich.

 

 

Klar, der nahe gelegene Wildpark durfte nicht fehlen. So wurde dieser an einem Nachmittag mit Allen besucht.

 

 

Die Woche wurde weiter geprägt von Umweltverhalten bei Tag und Nacht (unbewegte und bewegte Objekte aller Art), Leinenführigkeit, Führen ohne Leine, Therapien "Meideverhalten und Aggressionsverhalten", Fährtensuche, die geniale Auslastung (nur, gewusst wie). Verhalten im und am eigenen Auto durch die Fellgesichter und die Steuerung bei extremen Bellen und Drohen. Aber auch "Biergarten-Training" erfolgte.

"Brave und wohlerzogene Fellgesichter" war öfter von weiteren Gästen zu hören.

 

 

Ruhe und Souveränität werden zu den Fellgesichtern transportiert

Frank & Elisabeth mit Maxima & Robby

 

 

Sira & Michaela

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Und die Kamera lief mit um den Zweibeinern aufzuzeigen wie sie waren und was verbessert werden kann.

 

Dann der Himmelfahrtstag!!!

Das Wetter und die Region schien wie ein Magnet zu sein. Alles war auf den Beinen und mittendrin die Fellgesichter.

Die Zweibeiner aber blieben absolut souverän, war es ja schon der vierte Trainingstag,

Und die Fellgesichter passten sich ihren Frauchen und Herrchen an.

 

Zwei Nachtübungen mit je neun Stationen sollten Klarheit über den jetzigen Ausbildungsstand bringen.

Und, sie Alle erreichten das hochgesteckte Ausbildungsziel mit Bravour.

 

 

 

Erste Platz Frank Reichert mit Maxima
Erste Platz Frank Reichert mit Maxima

 

Die größten Fortschritte machten Xena von Helga Geiser aus Hof, Sira von Michaela von Caprivi aus Kiel, Lilly von Petra Weiß aus Hof, Cola von Regina Wagner Schwarzenbach a.d.S., Pepper von Nicole Brumeißl aus Teuschnitz bei Kronach und Asmo von Daniela Heinrich aus Regnitzlosau.

Frank Reichert aus Helmbrechts mit Maxima durfte den Hut verteidigen.

Robby und Melek von Thomas Freisinger aus Schauenstein, Skadi von Daniela Heinrich aus Regnitzlosau, Aiko von Christine Hahn aus Schwarzenbach a.W. reihten sich ein.

Für Sally und Joy von Peter Fuchs und Regina Wagner aus Schwarzenbach a.d.S. war es "eine Reise" wert.

 

Die "Obercoolen" Custos von Petra Weiß aus Hof und Ruben von Erika Reichert aus Helmbrechts überzeugten durch hohe Souveränität und Gelassenheit. Wenn dies ihre Zweibeiner auch manchmal anders sahen, hihi!!

Der Oldie im Bunde Curri betrachtete die Woche mit ganz anderen Augen:

"Cool so viele Mädels und Zweibeiner die was zum Fressen hatten, da bleib ich hier."

 

Es war eine erfolgreiche Woche mit herrlichen Wetter, bester und sehr harmonischer Stimmung unter den Zweibeinern u n d  ein grandioses Essen was Markus Müller, Inhaber vom Landgasthof Lahner in Veilbronn, der Gruppe reichte.

 

 

Blickpunkt 18.05.2016
Blickpunkt 18.05.2016