Cury  † 

Cury ging über den Regenbogen

 

Als Erika und Frank Reichert ihn als "Pflegehund" aufnahmen war er schon tot gesagt.

Keiner wollte ihm mehr vier Wochen geben.

 

Fast blind und taub wackelte er unbeholfen auf allen Vieren.

Spaziergänge undenkbar.

Im Laufe der ersten Monate entwickelte er sich, dank der Pflege von Erika und Frank, 

zu einem Fellgesicht mit wahrer Lebensfreude.

Nichts ließ er aus.

Und auf den Touren in Untergriesbach und Veilbronn fand er bei den Menschen aber auch seinen Artgenossen hohe Beachtung.

War er doch sehr aufgeschlossen zu den Zweibeinern, rieb sein Näschen an deren Beinen und gewann schnell ihre Herzen.

Die Artgenossen zeigten hohe Rücksicht und kamen sie einmal doch zu nahe,

hm, dann gab es einen "Anschiss", mehr nicht.

Cury hat ganz schnell heraus wie er seine beiden Großen um den Finger zu wickeln hatte.

Und sie ließen es auf seine "alten Tage" wohlwollend zu.

Treppen steigen war gar nicht, Frank trug ihn um zu schonen.

Und er genoss es.

Seine Stiefgeschwister Maxima und Ruben respektierten ihn aber auch umgekehrt.

Ein Rudel wie es im Buche steht.

 

Liebe Erika und lieber Frank ihr habt für ihn außerordentliches getan.

Ihm wunderbare Jahre mit hohem Aufwand beschert .

Besser ging es nicht.

Der Abschied ist schlimm und dennoch für ihn in den letzten Tagen eine Erlösung.

Auch wenn es schwer fiel, ihr habt zum richtigen Zeitpunkt

"losgelassen",

zum Wohle von Cury.

 

Liebe Erika und lieber Frank seid nicht mehr so traurig.

Ihr habt ihm das Beste gegeben und er hat es Euch gedankt.

Schaut in Freude zurück.

 

Im Herzen wird er immer bleiben.